Sonntag, 27. März 2011

The Sugar Bowl - Challenge 56–Kiki’s Sketch

Wie gestern versprochen kommt hier nun wieder etwas kreatives von mir. Ich muss wirklich gestehen, dass ich ja nun schon länger nicht mehr kreativ war, so ist es mir nicht ganz leicht gefallen und hat auch ziemlich lange gedauert. Richtig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis auch nicht, aber wer ist das schon immer am Ende? Ich meine, ich saß ja auch auf der Creativa jeden Tag ein paar Stunden am Demo-Tisch und "musste" dort auch kreativ sein, aber das hab ich, glaube ich, zum Glück ganz gut hinbekommen. Es ist immer interessant, wenn man an so einem Demo-Tisch sitzt und vor sich hin werkelt. Dann guckt man hoch und plötzlich stehen ein paar Leute vor dem Tisch und schauen einem gespannt zu, was man da so macht. Da kann man schon ein wenig nervös werden.

Zurück zu meiner Karte. Bei The Sugar Bowl gibt es diese Woche einen tollen Sketch, den ich als Vorlage für meine Karte genommen habe, allerdings hab ich ihn um 90 Grad gedreht, da er mir so besser gefiel. Etwas spät hab ich die Option "Pink" gelesen, aber zum Glück habe ich diese Farbe verwendet, da sie auch in dem Papier im Hintergrund ist. Das Magnolia-Motiv habe ich mit Aquarell-Stiften ausgemalt und dann mit ovalen Spellbinders und den Beaded Ovals ausgestanzt, letztere hab ich dann mit ein paar Halbperlen noch aufgehübscht. Einen neuen Martha Stewart Stanzer konnte ich für die Bordüre an der Seite benutzen. Bei der Challenge konnt ich die Karte leider nicht einreichen, denn dort sind nur Sugar Nellie Motive erlaubt, aber da ich Ribbon auf der Karte verwendet habe, passt sie zu der aktuellen Challenge bei Magnolia Stamp Lovers. Bei Pear Tree Designs und Everybody-Art-Challenge möchten sie Geburtstagskarten sehen.

Das Tag habe ich mit einem Tag-Stanzer ausgestanzt, mit dem Schriftzug bestempelt, Halbperlen aufgeklebt und ein Eyelet für das Band angebracht. Das tolle Bakers Twine, mit dem ich das Tag an die Bordüre gebunden habe, ist ganz neu und wird bald bei mir im Shop in 8 wundervollen Farben zu haben sein. Ich hab hier ein Close Up davon gemacht:

Und das ist hier ist der Sketch:

Ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag, auch wenn er um eine Stunde verkürzt ist!

Stamps: Magnolia, Hero Arts Ink: Versafine Vintage Sepia, Stampin' Up Espresso

Coloration: Albrecht Dürer Watercolor Pencils

Papers: Cardstock: Stampin' Up; Pattern Paper: BoBunny

Punches/Dies: Spellbinders, Martha Stewart, McGill

embellishments & Co.: Half Beads, Flowers, Spacer, Brads, Eyelet, Ribbons:
embellishments.de

Freitag, 25. März 2011

Urlaubs-Lieblings-Fotos

(Vorsicht: viele Fotos!!!)

Nun bin ich schon 2 Wochen wieder zurück in Deutschland nach meinem Australien-Urlaub, aber irgendwie bin ich einfach noch nicht zum bloggen gekommen. Ich möchte euch gerne meine Lieblings-Fotos aus meinem tollen Urlaub zeigen, vielleicht gefallen sie euch ja.

Natürlich gehören die Koalas zu meinen Lieblingen, auch wenn sie immer furchtbar nach Eukalyptus stinken und meistens faul in einer Astgabel abhängen. Aber wie sie da hängen, ist immer ein Bild für die Götter. Hier mal ein paar Beispiele:


Die Känguruhs sind zum Glück etwas zutraulicher und lassen sich auch füttern. In diesem Zoo läuft alles sehr natürlich ab, und die Tiere haben auch Rückzugsmöglichkeiten vor dem Menschen. Meine Mama und ich füttern hier eine kleine Gruppe, dabei auch ein noch sehr junges Känguruh. Eines hab ich ein wenig "geärgert", in dem ich die Hand mit dem Futter zu einer Faust geballt habe. Es hat dann aber ganz vorsichtig mit seinen Pfoten (da sind ganz schöne Krallen dran!) versuchte, die Hand zu öffnen und allzu lange konnte ich mich nicht dagegen wehren. Es dann auch gleich die ganze Hand fest gehalten, damit das Futter so schnell nicht wieder verschwindet. Die Tiere lassen sich viel Zeit beim fressen, was ich sehr erstaunlich aber auch schön finde. Das letzte Känguruh-Foto zeigt ein 9 Monate altes Wallaby-Baby in einem Korb, es wird von Menschenhand aufgezogen, da es aus dem Beutel gefallen war. Es war sehr zutraulich und leckte fleißig Finger ab, bei mir versuchte es sogar, meinen Fingernagel abzuknabbern.


Auch die Fütterung der Lorikeets ist immer ein Highlight in diesem Zoo, denn die Tiere leben nicht dort, sondern leben wild in der Gegend. Da sie Nektar trinken, wird eine Art Karussell mit Aluschalen mit Nektar aufgestellt, aber auch die Besucher rundherum bekommen solche Schalen in die Hand gedrückt und recken sie gen Himmel, in der Hoffnung, dass die Vögel drauf landen. Leider sind sie doch sehr scheu, so bekommt man meist eine Schale vom Karussell, auf dem schon Vögel sitzen, von einem Pfleger. So auch bei mir. Tja, und ein Vogel hielt meinen Kopf dann für einen tollen Aussichtspunkt und landete einfach drauf. Richtig weh tut er einem mit seinen Krallen nicht, aber ein bißchen unangenehm und ja auch unerwartet ist es schon gewesen. Meine Mutter versuchte dann, mit ihrer Schale den Vogel von meinem Kopf zu locken, aber er wollte einfach nicht, er hat nur aus ihrer Schale getrunken. 2006 war ich schon mal in diesem Zoo gewesen und auch da war mein ein Vogel auf dem Kopf gelandet, soviel dazu!

Besonders gefallen haben mir auch unsere langen Strandspaziergänge mit meinem Vater. Der Strand ist ja direkt vor der Haustür und bei den Spaziergängen gibt es immer besonders viel schönes zu sehen und zu entdecken. Im Hintergrund ist der "Hausberg" der Mount Coolum zu sehen. Dieses Jahr haben mein Vater und ich diesen sogar bestiegen. Okay, er ist "nur" 200m hoch, aber es war trotzdem ein tolles Erlebnis mit einem wahnsinnig genialen Blick von oben auf die Gegend. Mal sehen, welchen Berg wir dann nächstes Jahr besteigen werden.

Nachdem ich bei meinem letzten Besuch in Australien am westlichsten Punkt dieses Kontinents besucht habe, waren wir diesmal am östlichsten Punkt Australiens. Dort steht ein sehr schön Leuchtturm. Man kann dort sehr schön herum wandern, leider hatten wir dafür nicht die richtigen Schuhe an, ein tolles Erlebnis war es trotzdem.

Diese schicken Flipflops (in Australien heißen sie: Glamourthongs) haben Mama und ich uns auf einem Markt gekauft. Danach haben wir uns gegenseitig die Fussnägel lackiert und mussten dann unbedingt ein Foto davon machen. Sehen die nicht klasse aus?


Und das letzte Foto zeigt unseren "Arbeitsplatz" im Appartment. Ja, es sind 4 Laptops dort aufgestellt. Jeder hat einen, mein Vater sogar zwei! Wie gut, dass es dort auch WLan gibt, so kamen wir uns nicht ins Gehege, allerdings war die Internet-Verbindung zwischenzeitlich immer mal gestört, das war etwas nervig, da wir ja auch ein bißchen was arbeiten mussten zwischendurch.


So, das waren meine Lieblingsfotos aus meinem Australien-Urlaub 2011. Ich hoffe, sie haben euch gefallen. Als nächstes gibt es hier dann wieder was kreatives zu sehen - versprochen!

Dienstag, 1. März 2011

Unter erschwerten Bedingungen

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, ist es zur Zeit etwas ruhig hier, denn ich befinde mich im Urlaub mit meinen Eltern in Australien. Wir haben hier eine echt schöne Zeit in einem Appartment direkt am Strand und erholen uns sehr gut. Zwischendurch wollten wir uns etwas gutes deutsches zum Kaffee machen und wollten Zimtschnecken aus Hefeteig backen. Das war gar nicht so einfach, das muss ich euch zeigen. Zunächst einmal hatten wir hier im Appartment wirklich nicht viele Hilfsmittel zum Abmessen der Zutaten, so ging das also ein wenig "pie mal Daumen", war aber auch kein größeres Problem. Nur der Mixer, den wir hier gefunden haben, der auch nur Rührstäbe und keine Knethaken hatte, wollte nicht so richtig. Irgendwie klebte der ganze Teig an den Rührstäben und war nicht davon hinunter zu bekommen!


Hier seht ihr mich voll in action, wie ich mit dem blöden Teig an den Rührstäben kämpfe:

Zu guter Letzt ist einer der Rührstäbe einfach so im Teig stecken geblieben und aus dem Handrührer gerutscht:


Dann kam schon die nächste Schwierigkeit: Der Teig sollte ausgerollt werden, aber ein Nudelholz war auch nicht auffindbar! Also haben wir mal eben die Weinflasche mit Frischhaltefolie umwickelt und dazu umfunktioniert:


Hier sind dann die fertigen Schnecken schon auf dem Backblech gelandet und warten auf ordentlich Oberhitze:



Zwischendurch musste der Backvorgang überwacht werden, denn der Backofen hat doch eine etwas andere Temperatur und Arbeitsweise, als man es von seinem Ofen von zu Hause kennt:


Und Tusch, hier das Endergebnis:



Dafür, dass sie unter erschwerten Bedingungen entstanden sind, haben sie wirklich gut geschmeckt und waren schnell weg! Heute haben wir Muffins mit einer hiesigen Backmischung gebacken, aber so richtig gut sind sie uns nicht gelungen. Ein paar Tage haben wir ja noch, wir werden das nochmal mit einem anderen Rezept oder so ausprobieren.